Deine 7-Tages Challenge – 15 Minuten pro Tag!
Wenn ich in meinem Alltag, meinem Umfeld mit meinen Kindern und vielen anderen Menschen hinschaue und hinhöre, dann ist das Thema der eigenen Verantwortung präsent. Auch in meinem inneren Dialog, meiner Gedankenwelt, taucht immer wieder das Thema „verantwortlich sein“ auf.
Ich habe mich in den letzten Jahren und Jahrzenten mit dem Thema der Eigenverantwortung beschäftigt. Einerseits, weil in meinem Leben Ereignisse passiert sind, die diese Frage aufkommen ließen. Aber auch, weil ich im Rahmen meiner spirituellen Entdeckungsreise immer wieder auf das Thema gestoßen bin. Wenn ich mich selber weiterentwickeln muss, muss ich die Verantwortung selber übernehmen.
Auch in meinem früheren Umfeld ging es darum die Verantwortung jemand anderem zu übertragen. Dabei war die Frage unumgänglich: Wer ist wirklich verantwortlich?
Ich bin sehr früh auf den Punkt gekommen, dass das Thema der Eigenverantwortung ein sehr zentrales in meinem, aber auch im Leben jedes Menschen ist. Ich habe aus dem Blickwinkel der Eigenverantwortung den Menschen in ihrem Alltag zugesehen und auch mein Handeln immer wieder betrachtet und hinterfragt. Seit mir eindeutig bewusstgeworden ist, dass ich alleine die Eigenverantwortung für mich habe, kam ein Ball ins Rollen. Ab dem Zeitpunkt funktioniert der Gedanke der Abgabe der Verantwortung nicht mehr. Ich kann weder sagen, dass ein anderer Mensch für etwas nicht so Schönes in meinem Leben verantwortlich ist, noch kann ich auch einem anderen die Schuld geben. Ich bin mit dem Fokus bei mir und überlege bei allen Situationen, wo dabei meine Verantwortung liegt.
Schuldzuweisungen funktionieren nicht mehr!
Wenn mir jemand für etwas die Schuld gibt, dann habe ich früher immer wieder nicht eigenverantwortlich gehandelt und diese Schuld genommen. Darum habe ich mir dann die Frage gestellt: Warum nehme ich diese Schuld? Warum übernehme ich diese mir gegebene Verantwortung von dem anderen?
Ich habe dieses Thema dann durchdacht, mit meinen Möglichkeiten der Energiearbeit betrachtet, bearbeitet und Schicht für Schicht transformiert. Das unglaublich Schöne daran war und ist, dass ich es selber wieder in der Hand habe, dass ich etwas dafür tue, um meine Themen zu bearbeiten. Ich bin nicht abhängig davon, dass mein Gegenüber für etwas Einsicht hat, oder sich bewegt oder verändert. Ich agiere davon vollkommen unabhängig. Ich bin selber verantwortlich für mich und dafür, dass ich glücklich bin.
Ich alleine bin für mein Glück verantwortlich!
Im Bereich von Partnerschaften und Liebesbeziehungen ist die Verantwortungsübertragung eine wesentliche: Mein Partner (einfachheitshalber lasse ich die Geschlechter Unterscheidungen weg, es sind aber alle gemeint) ist schuld, dass ich nicht glücklich bin! Entweder, weil der Partner zu wenig Zeit hat, zu wenig aufmerksam ist, zu wenig mithilft, zu wenig….was auch immer. Der Fokus vom eigenen Glück liegt dann nicht mehr bei mir selber, sondern beim anderen.
Ich kann ja gar nicht glücklich sein, wenn….! Dieser weit verbreitete Gedanken ist ein klassisches Beispiel der Verantwortungsabgabe und gleichzeitig bin ich selber nicht in der Eigenverantwortung.
Wenn ich ein Beispiel herausnehmen: Mein Partner verbringt zu wenig Zeit mit mir!“
Dann ist diese erste Frage: Warum ist das so? Früher hat mein Partner viel Zeit mit mir verbracht und heute nicht mehr. Was hat sich verändert? Wie sind die Lebensumstände? Wie ist der berufliche Alltag? Sind Kinder ins Leben gekommen? usw.
Diese ganzen Umstände kann ich betrachten und analysieren, um wirklich einen ganzheitlichen Überblick zu bekommen. Aber dann geht die Darstellung der Ist-Situation noch weiter. Denn jedes Paar kennt durch die Situationen im Alltag auch die Tatsache, dass man sich selber verändert hat. Früher war man selber anders. Vielleicht, weil man heute müder und gestresster ist, mehr Arbeit hat, mehr Aufgaben, weniger Zeit für sich, sich seine Zeit nicht mehr so frei einteilen kann, usw.
Diese Umstände führen zB. dazu, dass man selber vielleicht weniger lacht, seinem Partner weniger Aufmerksamkeit schenkt, weil die eigene Energie weniger ist, früher mehr Bewegung gemacht hat, usw.
Die Frage die dahinter steckt ist: Was hilft mir, damit ich wieder mehr lache, ich mich energiegeladener fühle, ich mehr Zeit habe für Bewegung, ich wieder etwas für mich tun kann, usw.?
Darin liegt der Schlüssel.
Stück für Stück wandert der Fokus wieder zu mir selber. Du schenkst sich selber Raum und Zeit und setzt Schritte. Ein Beginn kann sein, dass du anfängst jeden Tag für zB. 15 Minuten etwas zu tun, dass einem Freude bereitet. Vielleicht trinkst du eine Tasse Tee oder Kaffee und entspannst dich dabei 15 Minuten ohne digitale Medien. Oder du machst einen kleinen Spaziergang, oder hörst deine Lieblingsmusik, usw.
Nach diesen 15 Minuten spüre in dich hinein: Wie geht es dir? Wie fühlst du dich jetzt? In 1 Stunde? In 3 Stunden? Am Ende des Tages? Wie fühlt sich der Gedanke an, wenn du dir morgen wieder diese 15 Minuten für dich nimmst?
Die 7 Tages-Challenge!
Probiere diese erste Veränderung in deinem Alltag für 7 Tage einzubauen. Plane es am besten wie einen Termin im Kalender, denn dadurch bekommt dieser Termin eine Verbindlichkeit.
Nach eine Woche schaue auf die letzten Tage zurück, auf dich, die Menschen in deinem Umfeld. Was hat sich für dich seitdem verändert? Gerne kannst du dir auch vor der Challenge ein paar Stichwörter notieren, wie es dir geht, damit du nach den 7 Tagen besser vergleichen kannst
Du hast in den letzten 7 Tagen wieder mehr Eigenverantwortung übernommen.
Ich freue mich, wenn du mir eine Rückmeldung von deiner 7 Tages-Challenge schickst!
Alles Liebe,
Nicole
